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come to the rainbow :: Blauaugen :: Haltung

Blauaugen sind nahe Verwandte der Regenbogenfische. Ihre Haltung unterscheidet sich deshalb nur wenig von der Pflege der Regenbogenfische. Allein ihr Platzanspruch ist wegen ihrer geringen Größe von 3-5 cm nicht sehr groß. Man findet sie in Australien und Neuguinea vor allem in kleinen Bächen, aber auch in Lagunen oder Brackwasser. Wie die Regenbogenfische auch brauchen sie sauberes Wasser.

Es gibt einige sehr schöne Arten von Blauaugen, die recht einfach gehalten werden können, solange man die Pflegemaßnahmen der Aquaristik beachtet. Vergesellschaftet werden sollten sie nur mit ebenfalls kleinen und friedlichen Fischen. Hierzu reicht schon ein 50 l Aquarium für einen Schwarm kleiner Arten wie zB. P. gertrudae. Die Bepflanzung sollte üppig ausfallen, da sich die Tiere bei Störungen ins Pflanzendickicht zurückziehen.

Sehr wichtig für Blauaugen ist eine gute Wasserqualität mit wenig Nitrat, keinem Nitrit und Ammoniak. Es sollte nicht schwer sein diese Werte mit einem regelmäßigen Wasserwechsel und einer optimalen Filterung zu erreichen. Die Härte kann bei den meisten Arten etwa 10°dGH betragen, ist allerdings zweitrangig da auch Blauaugen ihr gegenüber recht anpassungsfähig sind. Je näher die Wasserwerte und Lebensbedingungen im Aquarium am natürlichen Lebensraum gehalten werden, umso besser wird es ihren Regenbogenfischen gehen und desto länger werden Sie Freude an ihrem Aquarium haben.

Blauaugen leben von Natur aus nur 1-2 Jahre, im Aquarium können sie bei optimaler Pflege bis 4 Jahre alt werden. Obwohl sie in ihren natürlichen Lebensräumen nur einmal Eier legen, können die Weibchen im Aquarium das ganze Jahr über ablaichen. Für die Zucht von Blauagen braucht man zunächst einmal ein Männchen und ein Weibchen. Männchen unterscheiden sich durch ihre schönere Färbung und die längeren Flossen von den meist unscheinbaren Weibchen. Bei guter Bepflanzung - es eignet sich vor allem Javamoos zum Ablaichen - stellt sich der Nachwuchs bald wie von selbst ein. Um eine größere Anzahl von Jungfischen aufzuziehen empfiehlt es sich das Pärchen aus dem Aquarium zu setzten. Doch auch ohne diese Maßnahme überleben einige Jungfische.

Etwas schwieriger wird es da schon bei der Aufzucht. Die Jungfische brauchen sehr kleines Futter wie zB. Infusorien, Microwürmer usw.. Wer sich nicht die Arbeit machen möchte Infusorien anzusetzten und Microwürmer zu züchten, der kann es mit industriell hergestelltem flüssigen Aufzuchtfutter versuchen (empfehlenswert: Interpet Liquifry No1). Jedoch gibt es für Lebendfutter bei der Aufzucht keine richtige Alternative und bei einseitiger und mangelhafter Ernährung in diesem Stadium der Entwicklung bleiben als Folge meist Schäden wie zB. verkürzte Kiemendeckel zurück.


Für weitere Informationen über die Haltung schauen Sie bitte bei den Regenbogenfischen unter Filterung und Wasserwerte, Beleuchtung und Aquarienarten nach.





Pseudomugil cyanodorsalis und eine Lagune am Harmer Creek in Nord Queensland